www.Pazifistisches-Manifest.de 

Alle auf Selbstverteidigung basierende Friedenssicherung ist trügerisch, 
- weil die  Selbstverteidigung    die Stärkeren privilegiert, 
- weil die  Selbstverteidigung      das Wettrüsten forciert, 
- und die  Hochgerüsteten        zur Selbstjustiz verführt.

Es muss Bestreben sein, 
- dass einzig die Vereinten Nationen Streitkräfte und Kriegswaffen besitzen, 
 um vor Kriegen zu schützen    und    das Völkerrecht durchzusetzen, 

- dass alle Nationalstaaten auf polizeiliche Erfordernisse abgerüstet werden,
damit sie sich nur noch mit friedlichen Mitteln streiten können, 
also demokratisch, diplomatisch oder vor Gerichten.

Wie wäre der Anfang zu machen?  Indem zunächst bspw. 15 Prozent unseres nationalen Wehretats 
auf ein Streitkräfte-Konto der Vereinten Nationen überwiesen werden. 
Wenn andere Staaten nachziehen, dann könnte dieser Anteil gemeinsam und schrittweise gesteigert werden.
Das Vertrauen in das stärker werdende UNO-Gewaltmonopol würde wachsen 
und den Selbstverteidigungsaufwand verringern - somit die Rüstung der Welt insgesamt.

Der Krieg als Fortsetzung von Politik wäre gebannt, weil es militärisch nichts mehr zu "gewinnen" gibt,
ohne dass es wieder genommen würde und bestraft, wie es sich in jedem halbswegs zivilisierten Rechtsstaat bewährt.

Pazifismus verheißt kein Paradies, sondern fordert Rechtsstaatlichkeit im Weltmaßstab. 

Das UNO-Gewaltmonopol muss   Minimalkonsens   der Friedensbewegung mit allen Regierungen sein.
Schon der Verstand dieses Prinzips hilft zur Beurteilung gesollter & gewollter Friedenspolitik & ist Richtschnur.

Markus S. Rabanus  für www.Friedensforschung.de   2014    Wer mag diesen Minimalkonsens  unterschreiben ?

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