Friedensverhandlungen20260515  zzzz_UNFERTIGE_Dateien_ zzzz


@Dirk, nicht alles ist "sehr einfach gedacht", wenn es dir oder mir nicht passt.

Die "Gesamtmaterie" führt in die Irre, falls du glaubst, irgendeine Vorgeschichte oder Begleitgeschichte sei für Putins Krieg gegen die Ukraine ursächlich oder mitverantwortlich.

Auf allen Seiten begeht Politik Sünden & beschert Leid, aber das verursacht keinen Krieg.
Die wahre Ursache dafür, dass ein Land ein anderes überfällt, ist typischerweise aus Überzeugung eigener Überlegenheit.
Anderenfalls hätte Putin den Krieg nicht riskiert & weiterhin auf die Salamitaktik gesetzt, weiterhin Separatisten & FalseFlagSoldaten gegen Kiew kämpfen lassen.

Putin fühlte sich stark genug, sich militärisch nehmen zu können, was ihm auf völkerrechtlichen Wegen nicht zusteht.
Anderenfalls hätte er den IGH seine Forderungen verhandeln lassen können.

Kurz dazu, was bislang der Weltöffentlichkeit an Verhandlungspositionen aufgetischt wurde:

1. Putin besteht darauf, dass die eroberten Gebiete von der Ukraine völkerrechtlich an Russland abgetreten werden.

Die Ukraine will Demarkationslinien zubilligen, nicht jedoch einen völkerrechtlich finalen Gebietsverzicht.

Wem gibst du recht?

2. Putin fordert Gebiete über das bislang Eroberte hinaus.
Wie ernst ihm damit ist, dürfte entweder davon abhängen, was er sich an weiteren Eroberungen zutraut oder vielleicht "nur als Verhandlungsmasse".

Kiew lehnt das ab, ob aus Überzeugung, diese Gebiete halten zu können, wüsste ich nicht einzuschätzen.

Wem gibst du recht?

3. Putin fordert, dass die Ukraine kein NATO-Mitglied werden dürfe.

Es ist unbenommen, die NATO zu mögen oder abzulehnen, aber die völkerrechtlich relevantere Frage lautet, was Putin berechtige, der Ukraine Bündnisverbote aufzuerlegen, als wenn sich Russland von Selenskyj die Waffenbruderschaft mit Peking & Nordkorea verbieten lassen müsste.

Wem gibst du recht?

4. Kiew verlangt Sicherheitsgarantien. - Auf welche soll die Ukraine vertrauen?