PV-EigenVerbrauch
Eine häufige Frage lautet: "Wie hoch ist der in der Netzstatistik nicht erfasste PV-Eigenverbrauch?"
Jede Schätzung hängt dem Zuwachs an
installierter PV-Leistung hinterher, aber wir kommen der Schätzung auf folgende
Weise näher:
a) Die Leitungsfähigkeit der installierten
Photovoltaik lässt sich schätzen. Unsere Berliner PV-Testanlage erzeugt pro
PV-KilowattPeak einen jährlichen PV-Ertrag auf mindestens 1 MWh.
Folglich wären aus installierten bspw. 100
GW-Photovoltaik-Peak jährlich mindestens 100 TWh PV-JahresErtrag.
Leicht zu merken >> PV-kW-Peak = ca. PV-kWh pro Jahr.
b) Die aus
Photovoltaik ins Netz eingespeisten Erträge lassen sich von den EnergyCharts
des ISE Fraunhofer Institut abrufen.
c) PV-TWh-Ertrag minus
PV-TWh-Netzeinspeisung = PV-TWh-Eigenverbrauch
Beispielrechnung für
den PV-Eigenverbrauch des Jahres 2026:
Ende 2025 waren 107,8 GW-Peak Photovoltaik installiert.
Der Zuwachs gegenüber dem Jahr 2024 betrug 15,3 GW-Peak.
Diesen Zuwachs halbieren, denn erst Ende 2026 effektiv.
Also wären im Jahr 2026 grob gemittelt ca. 100 GW-PV-Peak anzusetzen und
erbringen 100 PV-TWh Jahresertrag
Im 2025 speiste die Photovoltaik 70,1 TWh in das öffentliche Netz ein, so dass
ca. 30 PV-TWh auf den Eigenverbrauch entfielen & nochmals fossile, nukleare
Stromproduktion einsparten.
Hätten die Privathaushalte größere Speicher, wäre der Eigenverbrauch noch viel höher und würden das allabendliche Hochfahren der Gaskraftwerke mindern.
Je höher der Eigenverbrauch & je mehr Speicher , desto geringer der Netzaufwand & desto weniger Redispatch-Kosten.
Markus S. Rabanus 20261011
Diagramm mit etwas anderer Formel:

p v Nulleinspeisung StromStatistik