Speicherstrategie

Hallo Bundesregierung, wer mit Innovationen zu spät kommt, den bestraft der Weltmarkt - auch bei den Wahlen.  Markus S. Rabanus20260203

Kleine Lösung, aber für genügend Tage des Jahres hocheffektiv, um ganzjährig zu taugen >> 
Es muss sich für jeden Stromanschluss lohnen, mittags Strom zu speichern und ihn abends zu verbrauchen oder einzuspeisen.

Große Lösung, aber setzt mehr Regelungstechnik voraus >> 
Es muss sich für jeden Stromanschluss lohnen, in Phasen hoher Wetterenergie-Erträge Strom zu speichern und ihn in Strom-Mangelphasen einzuspeisen.

Denn jeder Stromanschluss, ob klein (z.B. Privathaushalt) oder riesengroß (z.B. Kraftwerk, Fabrik), taugt für bidirektionale Nutzung ohne zusätzlichen Netzausbau.

Effekte >> Ausgeglichenere Netzauslastung, also weniger Redispatchkosten, seltenere NegativStrompreise, weniger Verluste für das EEG-Konto, Abflachung der Preis-Wellen an der Strombörse. Jeder Stromspeicher, ob klein oder groß, erhöht die Versorgungssicherheit und spart Erdgas für die vertrödelte HeizWende

SonderEffekte >> Würden die Kohlekraftwerke um Großspeicher ergänzt, so würde deren Trägheit im Hoch- und Runterfahren kompensiert und deren Reservefunktion flexibilisiert. 

Was sind die Widerstände? 

Die Energiewirtschaft hat keinerlei Interesse an stromproduzierenden, stromspeichernden und stromsparenden Stromkunden. denn es schadet ihrem Geschäftsmodell.

Der Energiewirtschaft gefällt an Stromwende nur, wenn in deren Hand & nicht in Kundenhand. 

Da müsste die Politik ran, aber die Parteien mögen sich mit der staatlichen Parteienfinanzierung nicht begnügen und lassen sich lieber mit Parteispenden von Reformen abhalten. Statt Reformen subventionieren sie den Netzausbau und die fossilen Großkessel-Betreiber. 

Für die Stromkonzerne geht die Rechnung auf >> Die Millionen an Parteispenden bescheren ihnen Milliarden an Subventionen und Stromwende-Verhinderung. 
Für die Stromkonzerne geht die Rechnung auf, aber nicht für alle sonstige Wirtschaft und auch nicht für die privaten Haushalte. 

Markus S. Rabanus  20251225 / 20260203

Typische Lastkurven des Stromnetzes, siehe unten >> mittags Stromüberschuss, abends Stromknappheit

 

Modellrechnen mit 43,8 Millionen Wohnungen (Stand 2024)
>>> pro Wohnung 2,5 kWh-Akku = 109,5 GWh    
>>> pro Wohnung    5 kWh-Akku = 219 GWh       
>>> pro Wohnung  10 kWh-Akku = 438 GWh

>>> pro Wohnung  15 kWh-Akku = 657 GWh
>>> pro Wohnung  20 kWh-Akku = 876 GWh
>>> pro Wohnung  25 kWh-Akku = 1,095 TWh
>>> pro Wohnung  30 kWh-Akku = 1,314 TWh = nationaler Werktagsverbrauch 

Wenn nur jede 10. Wohnung mitmacht, wären wir trotzdem weiter. 
Und mindestens jeder 10. Haushalt könnte sich mehr als 15 kWh leisten = ca. 1.320 € (Stand Nov.2025).

@Michael R., es nutzt Ihnen mehr, wenn Sie Ihren eigenen Akku-Bedarf kennen.

>> Also Tagesverbrauch und was es kosten würde, denn es ist billig geworden >> zuletzt (Januar 2025) 32 kWh Akkukapazität inkl. 250 kg Lieferung & Zubehör für nur noch 2.500 €.

Das reicht einigen für einen Tag, anderen für sechs Tage. >> Allerdings bis zu 30 % Umwandlungsverluste einrechnen. 

Die Rede ist von Akkus mit für Laien (und Profis) gebrauchsbequemer LFP-Chemie = hohe Sicherheit, hohe Haltbarkeit, einfachstes Recycling.

An Kosten ohne PV kommen für bspw. eine 3,6 kW leistende AkkuStation hinzu >> a) Ladegerät für ca. 150 €, b) Inselwechselrichter für ca. 250 €.
Soll es keine "Insel" bzw. kein "Zweitnetz" werden, sondern eine netzgebundene AkkuStation sein, dann kostet ein leistungsfähiger Wechselrichter ca. 750 €.

Je größer der Akku, desto niedriger fallen die anteiligen Systemkosten der a)b)-Komponenten aus. 

Vorteil der Netzbindung >> kein Zweitnetz erforderlich.
Nachteil der Netzbindung >> erhöhte Genehmigungsbedürftigkeit.

Sobald sinnvoller Weise lastdynamische Netzentgelte durchgesetzt würden, wären Akkus auch für das Einspeisen und ohne PV rentabel. Und jeder vorhandene Stromanschluss taugt dafür.

So hat der Weg zu sein. Und alle, die es sich leisten können (und wollen), würden für alle von Vorteil sein, um am Netzausbau einsparen zu können, die Redispatch-Kosten zu senken, das EEG-Konto zu schonen und die Preiswogen an der Strombörse abzuflachen.

Und so wird es auch kommen, je mehr es verstehen.

Markus S. Rabanus 20260129

>> Lastkurve 20250904 MWh  in stundenscharfer MWh-Auflösung für das Inland 

>> Balkonkraftwerke ohne Akku 30.11.2025

Speichernutzung an Dunkeltagen     StromspeicherStatistik     Stromreport

Speicherstrategie der Bundesregierung       Versorgungssicherheit

unfertiger Text >> Wetterenergie und Speicherstrategie 

Test >> Selbstentladung

großes Potenzial >> Sektorenkopplung 

blödes Gerede >>  "SpeicherTsunami"

   e c         l k       s s     Stromspeicher    StromWende    EnergeieWende

   Dialog-Lexikon    Tagebuch