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Sven Inidia      "Namen sind gut für Grabsteine"     james bond

durchdrungen 
von Feind & Freund,
von Dir, Von Informationen,
Fehlinformationen, Vorurteilen,
von fremden Launen, Tagesform

  ideologisch
  ein "Gutmensch",
 
  real ein ...
  Versuch zur schnellstmöglichen
  Antwort. Mein Anfang.    

  Das bin dann  "ich"

Sven, Redakteur
Copyright
Markus Sebastian Rabanus
www.Initiative-Dialog.de
  
Biographie

ich sag Euch nicht alles

und davon nur,  was ich für vorteilhaft halte.

mein Weg war der

vom Anwalt des Friedens zum Anwalt des Feindes,

was nicht notwendig war, aber niemand konnte mich halten.

So wurde ich Teil     des Kalten Krieges,

studierte in Moskau  und  nervte  Berlin.

Der   FRIEDEN   verkam zur Vokabel,

war Theorie,   obwohl   Ideal  und  Ziel.

                    -  doch nicht real auf dem Weg -

REAL  waren es Kugeln, was kaum jemandem gefiel,

aber wir saßen im ideologischen Schützengraben

und  machten  weltweit  gemeinsame Sache

                        MIT    DEM   FEIND,

ohne Unterschied in der Rede zum Frieden

und auch nicht in der Tat zum Krieg.

 

Es wurden 10  Jahre  bis 1990   und  verschlug

mir die Sprache, wie ich genoss, 

dass es zerbrach,   was ich verteidigt hatte.

 

Kaum war dieser Krieg vorbei, da kam der nächste. 

und  wieder verlangten die Kriegstreiber "Parteilichkeit" ,

weil  es gegen einen Saddam "immer richtig" sei,

aber  "richtig"  ist  in der Politik  mindestens  dreierlei,

während den Kriegern immer nur einerlei.

 
So stand ich endlich keiner Kriegsseite bei, sondern 

gegen die verdummende Polarisierung der Welt.

Bald waren der Bomben genug gefallen und auch genug

Soldaten,  ansonsten  nichts verändert, außer 

wem  das  Öl  Kuwaits  gehört und  wer  in  den  Ruinen  wohnt.

Aber ich bin niemandes Anwalt, auch nicht der Armen,

denn jeder suche sich seine Anwälte selbst.

 

Ihr  könnt  Eure Kriege führen, wie Ihr wollt, 

in den Herzen, in den Köpfen, in den Scherzen,

im Wohngebiet  und  auch  im  Sand Afghanistans.

Ihr   könnt  die  Siege   feiern,  

obwohl  da  auch  Verlierer  sind.

Ihr könnt die Niederlagen leugnen und - wenn sie

60  Jahre her sind :   leichter  auch  die  Schuld.


Niemandes Anwalt bin ich und ich klage auch nicht an.

Denn niemand wird wahrhaft besser, wer 

sich selbst nicht ändern kann.


Aber übertreibt Ihr mit der Narretei,

werden sich wieder genügend Gegner finden.

Je später, desto schlimmer geht es aus.

Für sie, für mich, für Euch.

Das lehrt die Zukunft, 

wen das die Geschichte nicht lehrt.

 

Fühlt  Euch  eingeladen  und  bringt sie mit,

Eure  Freunde  samt  der  Feinde, 

ansteckend tot in Geist und Seele,

marschierend  wie  ein  Patronengurt

in Reih und Glied

irgendwann verschossen ist, zu Boden fällt.


Vorbilder sucht sich ein jeder selbst

                        -  und teilt zuweilen ihr Schicksal.


Grüße aus Berlin.

Sven INIDIA.de  

Wenn uns Dinge misslingen, wenden Sie sich bitte postalisch an den Rabanus-Verlag oder per Privatnachricht an die "Redaktion" im FORUM

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