Antiamerikanismus  

 

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Antiamerikanismus ist Feindlichkeit gegen die USA

Wann kam er auf?  Wo kam er auf?  Warum kam er auf? 

Entstand der erste Antiamerikanismus schon bei den indianischen Völkern, als die Europäer in das Land besiedelten und die Ureinwohnern entrechteten?  

Oder entstand der erste Antiamerikanismus aus europäischem Hochmut gegenüber den in die "Neue Welt" Ausgewanderten?

Oder entstand der erste Antiamerikanismus wegen der Sklaverei?

Oder entstand der Antiamerikanismus erst, als die USA zur Weltmacht wurden, in Europa kriegsentscheidend eingreifen konnten und zur Supermacht wurden?

Oder entstand der Antiamerikanismus erst, als die USA zur Weltmacht wurden, in Europa kriegsentscheidend eingreifen konnten und zur Supermacht wurden?

Oder entstand der Antiamerikanismus im Zuge der Auseinandersetzung zwischen Ost und West, zwischen den kommunistischen Ländern und den USA als deren Hauptopponent?

Oder entstand der Antiamerikanismus erst jetzt mit den letzten und unerlaubten Kriegen.

Oder ist Antiamerikanismus vor allem ein Problem der Jugend in ihrer natürlichen Neigung gegen alles, was ihnen stärker erscheint als sie selbst?

Oder sind solche Fragen unwichtig oder gar selbst schon Antiamerikanismus, weil sie nach Entstehungsgründen fragt und nicht einfach nur die USA gegen den Antiamerikanismus verteidigen?

Ich halte Antiamerikanismus für eine vollständig unzulässige Pauschalisierung und dusselige  Übertreibung wie viele andere "Ismen", zu denen sich Menschen im Wahn verpflichtet sehen, ihre "Entschiedenheit" in Superlative zu packen.

Antiamerikanismus ist antiglobales Denken und ignoriert, dass es zu keinem der großen Probleme eine Lösung geben kann, wenn die USA daran nicht mitwirken. 

In den zurückliegenden drei Jahrzehnten waren es vor allem die Linksextremisten, die in Folge des Ost-West-Konfliktes einer undifferenzierten Gegnerschaft gegenüber den USA zuneigten. Heute gesellen sich wie in den zwanziger und dreißiger Jahren auch wieder die Rechtsextremisten in die antiamerikanische Front.

Ansatzpunkte für Kritik an den USA gibt es wie an jeder Politik eines beliebigen Staates. Es gibt jedoch keinen Grund, diese Kritik in Antiamerikanismus zu übersteigern. Die Alternative ist eine Haltung kritischer Solidarität wie zu aller Politik, gleich welchen Staates.

In dem Maße, wie sich die Menschen von solch negativen "
Ismen" emanzipieren, wie sie die Politik eines Staates, gerade auch die Politik einer Supermacht, als "Weltinnenpolitik" verstehen und dazu in demokratische Auseinandersetzung finden, anstatt in nationalistisches Feindstaatendenken zu verfallen, würde sich das Denken der Globalität heutiger Politik endlich annähern.

ES KANN KEINEN FRIEDEN GEGEN DIE USA GEBEN. EGAL, WAS DIE REGIERUNGEN IN DER WELT TREIBEN, DENN FRIEDEN IN DER WELT GIBT ES NUR, WENN DIE USA DABEI MITWIRKEN.

sven

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