Selbstjustizverbot 

1. Wer sich auf das Recht zur Selbstverteidigung beruft, muss sich gefallen lassen, dass ein Gericht beurteilt, ob dieses Recht in richtiger Weise wahrgenommen wurde. 

2. Wer Selbstverteidigung übt, sich aber der rechtlichen Prüfung seines Vorgehens entzieht, übt verbotene Selbstjustiz

Markus S. Rabanus 2017-04-22         


"Und wenn es das gemeinsame Recht nicht gibt?"


Dann sucht   friedliche Politik  nach diesem Recht,

bis es nach  allgemeinen Rechtsgrundsätzen  gefunden ist.


Ansonsten rührt  sich nichts,  wie es in jedem zivilen Verein

selbstverständlich ist,  wenn es an Beschlüssen fehlt.


Denn wer stattdessen nach den Waffen greift - wohlwollend

oder nicht, wäre wie ein Polizist,

dessen Schuss ohne Rechtsgrundlage  ein  Verbrechen  ist.

 

KEIN  STAAT  DER  WELT  und auch keine  Allianz

hat ein Recht zur  Selbstjustiz,  sondern nur zur  NOTWEHR

in  seiner  engen   Interpretation   und  müsste sich dafür

verantworten  vor  dem   Internationalen Strafgerichtshof,

ob es zur Notwehr taugte  oder  ein Verbrechen war .

Markus S. Rabanus  

Dieser Text ist leider undatiert, weil mir früher weniger bewusst war, 
wie sehr alles bloß "
Zeitgeist" ist, 
aber diese Aussagen zur Selbstjustiz sind fundamental für mein Theorem
UNO-Pazifismus des Jahres 2014


"Und wenn der starke Bösewicht nicht will?"  KLICK

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