Weltrepublik aller Nationen

Die Vereinten Nationen müssten anstelle freiwilliger Mitgliedschaft eine Weltrepublik aller Nationen sein.

Begründung: Jeder Staat behauptet für sich Rechte gegenüber der übrigen Welt - und sieht andere Staaten in der Pflicht, diese Rechte zu achten, so dass auch umgekehrt Pflichten anerkannt gehören, um nicht "Outlaw" zu sein. 
Eine Welt, in der es rechtens zugehen soll, kann sich nicht leisten, dass sich Staaten bloß freiwillig mit den Vereinten Nationen vereinbaren, sondern sich den Vereinten Nationen tatsächlich verpflichtet sehen. Eben auch zur Mitgliedschaft.

Allerdings ist davon auszugehen, dass die UNO ohne die freiwillige Mitgliedschaft gar nicht alle an einen Tisch bekommen hätten, so dass auch die obige Forderung riskant sein kann, die UNO als "Tisch von Rivalen" bloß zu zerstören, was rückschrittlich wäre.

Das Problem ist also die anhaltende Rivalität, der sich nur schwer beikommen lässt, zumal die mächtigsten Politiker am ehesten denen Gefälligkeit erscheinen mögen, von denen sie gewählt werden wollen und können, also denjenigen Staaten, deren Regierung sie sind. 

Und solche Natonal-Politiker verlieren persönlich-politisch weniger, wenn sie die übrige Welt einschließlich UNO beschimpfen oder gar verlassen, als wenn in ihren Staaten der Eindruck entstünde, der Regent liefere das Land an die Weltorganisation aus, während andere Staaten auf traditioneller Souveränität beharren - und sich mit Parolen wie "Russia zuerst" oder "Ameria First!" die letzten Fische aus den Meeren fangen. 

Nachdruck müsste jedoch sein, denn die Menschheit steht hinsichtlich einiger Global-Probleme bereits arg unter Zeitdruck. 

Und der Nachdruck kann durch eine neue Unterart des Völkerrechts erhöht werden >> "Demokratisches Völkerrecht". 

Markus S. Rabanus20170404


Titelseite >> Weltrepublik

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VERALTETER TEXTTEIL

Im Unterschied dazu belässt ein gewöhnlicher Rechtsstaat keine "rechtsfreien Räume", in dem sich einzelne Rechtssubjekte "ausklinken" könnten, um zu tun oder zu lassen, was sie wollen, wenn es im Geltungsbereich von Gesetzen verboten ist.

Textauszug von >> Weltrechtsstaat

Aber nicht nur das, sondern auch die Menschenrechte dürfen nicht zur Disposition einzelner Staaten  stehen, sondern die Menschheit als Ganzes hat jedem einzelnen Menschen gegenüber eine Verantwortung zur Gewährleistung fundamentaler Rechte.

Markus S. Rabanus200504  20170330           Diskussion

>> Subsidiarität

Bestandteile zum >> Weltrechtsstaat

 

UNO-Charta       

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