Schon immer herrschte Streit, ob es "gerechte Kriege" geben könne, denn keine politische Entscheidung wäre mehr darauf angewiesen, dass die Menschen an sie glauben, denn ihnen wird Extremstes abverlangt:  sie sollen andere Menschen töten und sich selbst töten lassen:

Eroberungskriege/Angriffskriege als Recht des Stärkeren - das wäre wie:
Der junge Räuber ist stärker als der Greis und nimmt ihm die Habe.  Klick

Verteidigungskriege, doch stets herrscht Streit, wer angefangen habe.  KLICK

Befreiungskriege als Recht gegen Fremdherrschaft, 
                                 doch wie kam man selbst an dieses Land.  Klick

Revolutionskriege, um eine gerechtere Ordnung herzustellen, 
                                                 doch welche Ordnung ist gerechter.  KLICK

Religionskriege, weil der Glaube dazu zwinge, 
                          doch schon solcher Glaube ist im Streit.  KLICK

Vom Standpunkt der Kriegführenden ist ihr Krieg immer "gerecht". 
Aber der jeweilige Gegner wird stets ebenfalls meinen, dass sein Krieg "gerecht" sei.

So ist die Einigkeit aller Kriegsführenden zwar groß, dass es "gerechte Kriege" gebe, 
dass es "gerecht" sei, zu töten, und ehrenvoll, sich töten zu lassen,
aber es ist keine Einigkeit, denn gegenseitig bestreiten sie sich all diese "Rechte".

Viele Staaten sind sich darin einig, dass wenn es zum Krieg komme, dieser ordentlich zu erklären sei, dass man ihn dann führe ohne Grausamkeiten gegen die Zivilbevölkerung nach den Regeln der Genfer Konvention.

Kurzum >> KEIN Krieg ist gerecht
allenfalls Versagen, dass der Krieg noch immer nicht ein Ding der Vergangenheit ist, denn alle Kriege lassen sich verhindern
>> Weltfriedensplan <<

 
Was ist Pazifismus ?  KLICK
 
Schauen wir uns an,
wie der "gerechte Krieg" im Idealfall aussehen würde: 
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gerechter Krieg