Kuschelpazifismus

Kuschelpazifismus ist derjenige "Pazifismus", wie er in Schulbüchern von Staaten steht und stehen muss, die Milliarden für die Rüstung ausgeben möchten und deshalb den Pazifismus in einer möglichst absurden Variante darstellen. 

Und tatsächlich gibt es viele Kuschelpazifisten, die festen Glaubens sind, mit "Make Love Not War" könne der Krieg besiegt werden. 

Woher kommt solch' Wunsch?

Die Antwort ist einfach: Wenn sich vernünftige Menschen streiten, dann gibt es gewöhnlich auch eine vernünftige Lösung - und der Haussegen hängt wieder gerade. Deshalb denken vernünftige Menschen, so könnte doch auch eine vernünftige Welt aussehen.

Richtig, so könnte sie aussehen, aber so sieht sie nicht aus - und ein Blick in die Kriminalstatistik genügt zum Befund: Es ist gar nicht allen an vernünftigen Lösungen gelegen, sondern geht oft gar nicht um eine braucht 110 und Polizei, Richter und Bestrafung, wenn wir nicht gegen Kriminelle wettrüsten wollen.

Würde es etwas nutzen, einem Räuber die 10 Gebote vorzulesen?

funktioniert zwar nur daheim und im Freundeskreis, aber viele Friedensorganisatonen scheinen es für probates Konzept zu halten,

Aber ACHTUNG, denn ein Stück weit bin auch ich Kuschelpazifist, weil es durchaus Sinn machen würde, über Städten beispielsweise Gummibärchen statt Bomben abzuwerfen, um zu zeigen, "Wir hassen Euch nicht!", während gewöhnliche Staatsmänner und Militärs es für gescheiter halten, mit Bomben zu anzudeuten: "Wir mögen Euch nicht sonderlich!"

Dank des verbreiteten Kuschelpazifismus änderten sich immerhin auch Militärstrategien, so dass uns fortlaufend versprochen wird, die Waffen seien "intelligent" und "zielgenau" und "ausschließlich gegen die Bösen gerichtet". Tatsächlich ist der technische Fortschritt beeindruckend, aber beschaut man sich die Ergebnisse ihres Einsatzes, dann sehen die Städte nicht anders aus als Warschau und Berlin am Ende des 2. Weltkrieges.

Es kann also nicht daran liegen, dass die Waffen ein Intelligenzprobem haben, sondern wohl eher der Verstand derer, die sie einsetzen.

Weder bei den Politikern, noch bei den Militärs hat sich das Motto von Friedensforschung.de durchgesetzt, welches zu diesem Problem lautet: "Der Verstand muss schärfer sein als alle Munition."

Die diplomatischen Waffen kommen mir in Kriegen jedenfalls immer zu kurz - und die Ausrede lautet: "Mit denen reden wir nicht." - Oder auch schon oft gehört: "Wir kamen mit Diplomatie nicht weiter." -

Hmm, was von "Diplomatie" zu beobachten war, war aber eher bloß Hetze - und das kommentiert dann Friedensforschung.de mit dem Lehrspruch: "Diplomatie und Hetze sind Gegensätze"

Kurzum: Auch Friedensforschung.de ist dem Kuschelpazifismus nicht gänzlich abgeneigt, 

Deshalb demonstriere ich für den Frieden lieber mit Kuschelpazifisten als mit Militaristen.

Also lesen und kapieren >> UNO-Pazifsmus  

Markus S. Rabanus 2017-09-14


UNFERTIG >> Okay, Kuschelpazifismus bewährt sich im Schlafzimmer - und Gewalt führt zur Scheidung oder ins Gefängnis, mindestens jedoch in die Paar-Therapie. So jedenfalls die vernünftigste Konsequenz. Oder hält es jemand für schlau, einfach weiter zu kuscheln bis zur nächsten Gewalt? 

 

DEMNÄCHST ausführlich und besser ;-)   
Es soll im Moment nur "Denkzettel auf einer Pinnwand" sein, die entsprechend verknüpft den Überblick verschaffen für das, was alles an Pazifismus zu bearbeiten ist. 

Die unterschiedlichen
>> Pazifismus-Varianten

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Der Verstand muss schärfer sein als alle Munition.